TTC Shakehands Frickenhausen will Schwung des Unentschiedens nutzen

„Jülich ist ein Gegner, der für uns schlagbar ist.“ Jürgen „Max“ Veith erhofft sich für Sonntag, 22. Oktober 2017, 15 Uhr in der Sporthalle auf dem Berg im Erich-Scherer-Zentrum Frickenhausen „den ersten Heimsieg in der noch jungen Saison, ohne mich damit zu weit aus dem Fenster zu lehnen“. Und der Manager des TTC Shakehands Frickenhausen hat durchaus gute Gründe, dem Match gegen den TTC indeland Jülich optimistisch entgegenzusehen.
Zum einen die imponierende Art und Weise, wie sich sein Team am vergangenen Wochenende gegen
Spitzenreiter Saarbrücken nach einem fast schon aussichtslosen 0:4-Rückstand nach einer furiosen Aufholjagd noch ein 5:5-Remnis und damit den ersten Zähler in der Zweiten Tischtennis-Bundesliga gesichert hat. „Das hat schon gezeigt, dass wir mithalten können“, so „Max“ Veith. Er verweist zudem auf die letzte Saison, als man zuhause gegen Jülich ebenfalls ein 5:5-Unentschieden holen konnte.
Damals steuerte übrigens der Däne Tobias Rasmussen im Doppel und in einem Einzel zwei Punkte bei – und eben dieser Tobias Rasmussen ist am Sonntag als Nummer 2 der Gäste wieder in der Sporthalle auf dem Berg am Start. Diesmal freilich will man ihm seitens des TTC Shakehands Frickenhausen keinen Zähler gönnen: „Das muss jetzt nicht unbedingt sein…!“, schmunzelt der Manager. Beim 6:4-Erfolg der Jülicher am Sonntag gegen Köln ging der Däne leer aus, weder im Doppel noch in seinen Einzeln gegen Alberto Mino und Lennart Wehking reichte es zum Sieg.
Die Gäste – mit einer Niederlage (0:6 in Bad Hamm), einem 5:5-Unentschieden in Dortmund und dem
jüngsten 6:4-Heimsieg gegen Köln mit 3:3 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz – bieten aber
durchaus eine starke Mannschaft auf. Spitzenspieler ist der 21-jährige belgische Linkshänder Martin Allegro, gefolgt von Tobias Rasmussen. Neu im Jülicher Team ist der Puertoricaner Brian Afanador, der 20-Jährige ist amtierender Lateinamerikanischer U21-Meister und nahm 2016 an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro teil. Der 19 Jahre junge Weißrusse Aliaksandr Khanin spielt an Position 4 und punktete beim 5:5 in Dortmund (gegen Evgeny Fadeev) sowie gegen Köln (gegen Gianluca Walther und Björn Helbing).
Zwar galt Jülich als einer der Meisterschaftsfavoriten, weil das Team von Trainer Miroslav Broda zuletzt dreimal in Folge unter den besten drei Mannschaften einkam, aber dann musste man einen personellen Umbruch einleiten: Drei Leistungsträger – neben Lauric Jean (zurück nach Belgien) noch Hermann Mühlbach (nach Bad Hamm) und Yoshihiro Ozawa (nach Celle) – gingen verloren, wobei Lauric Jean Manager Arnold Beginn erst kurz vor dem Ende der Wechselfrist über seinem Wechsel informierte, zu spät, um noch einen adäquaten Ersatz verpflichten zu können. So hatte Broda vier Abgänge mit vier Neuzugängen zu kompensieren, und Arnold Beginn gab „erst einmal Klassenverbleib“ anstelle des ursprünglichen angepeilten „Platz 3“ als Saisonziel aus.
Derd Soos, der Coach des TTC Shakehands Frickenhausen, hat erneut die Mannschaft zur Verfügung,
die den Punkte gegen Saarbrücken holte. Diogo Chen, Liang Qiu, Hibiki Tazoe und Konstantinos
Angelakis; Maikel Sauer kam im Doppel zum Einsatz und wird auch diesmal bereitstehen. „Welches
Potenzial in unsere Team steckt, hat man gegen Saarbrücken gesehen“, freute sich Frickenhausens
Präsident Erich Unger, und appelliert an die Fans: „Kommt möglichst zahlreich in die Sporthalle auf dem Berg und unterstützt die Jungs wie am Sonntag – das war super und hat gezeigt, was lautstarkes Anfeuern bewirken kann.“

Freier Eintritt für Vereinsgruppen mit mindestens zehn Personen
Damit der Anreiz noch größer wird, gilt wieder das Zuschauer-Angebot des TTC Shakehands
Frickenhausen: Jeder Sport treibende Verein, egal ob aus dem Tischtennis oder einer anderen Sportart, der mit mindestens zehn Personen in die Halle kommt, erhält freien Eintritt. Interessierte Vereine sollten sich lediglich per E-Mail (geschaeftsstelle@ttc-frickenhausen.de) anmelden.